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Der Anfang

Der Anfang meines Weges liegt noch länger zurück - vor 33 Jahren war ich 25 und ich musste mich beruflich entscheiden.

Doch mit 13 Jahren bei einem Spaziergang mit meinem Freund hatte ich eine Erfahrung, die mich seit dem "Suchen " lies.

Es war eine zehntel Sekunde, ein Blitz, ein Gefühl so facettenreich, so vielfältig, so tief, so wahr, auf Augenhöhe, voller Respekt und Erkennen.

Ich wollte dieses Gefühl festhalten und suchte schnell nach einem Wort, einem Satz, so dass ich mich immer erinnern können konnte.

Ich nannte ihn. "So will ich das bis zu meinem Lebensende".

 

Das Leben folgte dem Weg der Prägung, der Erfahrungen, der Vorstellungen und nicht dem des Herzens.

Heute weiß ich -das ist gut so- nichts sollte anders sein.

Alle Erfahrung, die ich machen durfte, so schmerzhaft sie waren, haben mich ins Hier und Jetzt gebracht.

Jede Partnerschaft, in der ich suchte nach Liebe und Anerkennung brachten mir nicht "das Gefühl"- es war heiliger, es war respektvoll, achtend, liebend, es war in mir und ich suchte es im Außen, bei anderen, bei Männern.

Das Gefühl anzunehmen, dafür zu gehen, für mich einzustehen habe ich immer versucht und bin im Aussen oft gescheitert.

Es war nicht die Zeit, die Gesellschaft hatte andere Werte, nichts schien richtig zu sein, von dem was ich empfand. Und so stellte ich mich immer in Frage.

Wir nehmen uns zurück, bleiben hinter Masken, um nicht verletzt zu werden. Wir werden hart und spüren uns nicht mehr und wissen es gar nicht.

Viele Menschen erkennen das nun.. Viele Frauen empfinden genau wie ich. Und es ist für mich wie nach Hause kommen, alles ablegen und verlernen, was nicht zu mir gehört, wieder zu spüren was zu mir gehört.

 

Ich möchte Frauen portraitieren, die genau wie ich den Weg gehen, die von sich sagen "Ich lebe meine Weiblichkeit".

Die das spüren und wissen und leben!!! Wie sieht gelebte Weiblichkeit in unserer Zeit aus? Für uns Frauen?

Ich möchte das sehen, zeigen und weitergeben.

 

Was bedeutet das für uns Frauen, die wir dazu erzogen wurden immer brav zu sein, die Beine zu überkreuzen, nie wütend sein durften.

Die so sehr um die Familie und den Mann kreisen und sich selbst vergessen, um geliebt zu werden.

 

Viele wissen, das sie ihr inneres Kind heilen dürfen, ihren Eltern vergeben dürfen für das was geschah, weil es geschah, um uns auf den eigenen Weg zu bringen -

ohne jemanden dafür zu verurteilen, selbstverantwortlich ohne Schuld.

 

Es ist ein Weg

und ich freue mich darauf berührbar zu sein mit euch

 

in tiefer Dankbarkeit und Demut im Hier und Jetzt

 

DANKE

 

Susanne